Antrag zum Neubau der Berufsschule Weilheim

Den Mitgliedern der Kreistagsfraktion UNABHÄNGIGE/ÖDP ist es wichtig, dass nachhaltiges Handeln auch auf Landkreisebene mehr Gewicht bekommt. Beispiel: In den letzten Jahren sind an vielen Gebäuden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig geworden, welche durch eine solide Bauweise verhindert werden hätten können.

Darum hat die Fraktion nun den geplanten Neubau der Berufsschule in Weilheim als Anlass genommen, um die Entscheidungsträger zu einem - auch langfristig - zweckmäßigen und robusten Bauvorhaben zu bewegen: soviel Technik wie nötig, sowenig Technik wie möglich.

Auf Initiative von Kreisrätin Agnes Edenhofer (ÖDP) wurde ein Antrag für die nächste Kreistagssitzung eingereicht.

 

 

Der Antrag im Wortlaut:

 

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Oberhausen, den 25.05.2015

 

 Sehr geehrte Landrätin Fr. Andrea Jochner-Weiß,

 die Fraktion UNABHÄNGIGE / ÖDP stellt zum Neubau der Berufsschule Weilheim folgenden Antrag:

 -  die Bauweise des Gebäudes soll ein einfacher Baukörper sein, welcher in konventioneller Massivbauweise errichtet wird. Dies beinhaltet u.a. Ziegelbauweise und Betondecken, ein Ziegeldach, keine Glasfassaden

 -  die Haustechnik soll auf das nötige Mindestmaß begrenzt werden

 -  die Schule soll  mit regenerativen Brennstoffen beheizt werden z.B. Hackschnitzel aus der Region

 -  eine Hausmeisterwohnung soll im Gebäude mit eingeplant werden

 -  ob die Errichtung eines Wohnheims für die Schüler sinnvoll ist, soll überprüft werden

 -  eine mögliche Integration der Landwirtschaftsschule soll ebenfalls geprüft werden

 - der Direktor der Berufsschule soll in die Planung der neuen Räumlichkeiten miteinbezogen werden

  

Begründung:

Einfache Baukörper sind gut kalkulierbar, eine massive Bauweise ist energiesparend und hat eine hohe Lebensdauer.

(Der Schallschutz kann ebenfalls durch diese Bauweise gewährleistet werden.)

Durch oben angeführte Bauweise erübrigt sich bei guter Planung  und Ausführung eine aufwändige Haustechnik, wie Lüftungs- und Beschattungsanlagen o.ä.

Eine regenerative Heiztechnik ist ein weiterer Schritt zur Energiewende und heutzutage bei öffentlichen Neubauten ein „Muß“ 

Eine integrierte Hausmeisterwohnung erleichtert dem Hausmeister eine optimale und umfassende Betreuung der Liegendschaft samt Technikmanagements.

Die fachlichen und praktischen Erfahrungen des jetzigen Berufsschuldirektors Dr. Burkhard Küster sind bei der Planung der neuen Berufsschule unbedingt einzubeziehen.

Wir bitten Sie, diesen Antrag im Schulausschuß und in der nächsten Kreistagssitzung auf die Tagesordnung zu setzen und den Gremien zur Abstimmung vorzulegen .

 

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