„Mensch vor Auto – Tempo 30 innerorts!“

Hier ein kurzes Update zu unserer Kampagne „Mensch vor Auto – Tempo 30 innerorts!

Es geht darum, dass Tempo 30 die Regelgeschwindigkeit innerorts sein soll – ausgenommen Durchfahrtsstraßen.

Hintergrundinformationen dazu entnehmen Sie bitte unserer Webseite unter www.oedp-gap.de/startseite/tempo-30/ oder www.oedp-weilheim-schongau.de/aktuelles/aktionen/kreisverband/

 

Zu Beginn unserer Kampagne befürchteten einige Mitglieder, dass wir "politischen Selbstmord" betreiben, wenn wir der Deutschen liebstes Kind angehen. Dabei wurde oft nicht erkannt, welchen Gewinn an Lebensqualität wir alle von Tempo 30 haben können.

Unsere Erfahrungen sind mittlerweile überwiegend positiver Art: Wir sind selbst überrascht über die große Anzahl von Menschen, die zu unseren Unterschriftenständen kommen, weil sie „unbedingt" unterschreiben wollen. Inzwischen haben wir schon mehrere Hundert Unterschriften – und hoffen, bis Anfang September mehrere Tausend Unterschriften zu sammeln.

Natürlich gibt es derzeit sehr viel größere Probleme in der Welt als Tempo 30. Aber dennoch spricht diese Thematik viele Menschen an. Denn Tempo 30 betrifft jeden Menschen direkt, jeder hat sofort dazu eine Meinung und viele möchten diese Meinung auch mitteilen, sind aber willens, die Fakten anzuhören. Viele Besucher unseres Standes unterschreiben - auch wenn sie anfangs gegen Tempo 30 waren; das macht richtig Spaß!

 

Die Thematik verkörpert eben nicht "nur" Tempo 30, sondern sie fordert eine grundsätzliche Einstellungsänderung zum Vorrang des Autos in Städten und Dörfern. Sie ist daher ein hervorragender Aufhängepunkt für Diskussionen zu Mobilität, Energiewende, Klimawandel und Flächenverbrauch – grundlegende Themenfelder der ÖDP.

 

Herzliche Grüße,

Maiken Winter
Bundestagskandidatin


Tempo 30 - Mensch vor Auto

Die ÖDP-Kreisverbände Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen fordern eine Regelgeschwindigkeit von Tempo 30 in allen Städten und Dörfern-gleichzeitig soll Tempo 50 auf Durchgangsstraßen bestehen bleiben.

 

Dazu läuft bis 01.09.2017 eine Unterschriftensammlung, auf dieser Seite (unter diesem Artikel) können Sie die Listen herunterladen.

Die ausgefüllten Listen gehen an Agnes Edenhofer, Schnaitstr.1, 82386 Oberhausen 

Unsere Forderung mit den gesammelten Unterschriften übergeben wir dann im Herbst Bundesverkehrsminister Dobrindt.

 

Die Argumente für Tempo 30:

 

 

 

MENSCH VOR AUTO

 

 

Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindigkeit-

während Tempo 50 auf Durchgangsstraßen bestehen bleibt!

 

 

Warum?

 

 

Tempo 30 ist sicherer

- Anhalteweg bei Tempo 50: 27,7m, bei Tempo 30 13,3m

-Tötungswahrscheinlichkeit sinkt rapide (85% bei Tempo 50, 10% bei Tempo 30)

 

 

Tempo 30 ist sauberer

-weniger Feinstaub (weniger Abrieb und Aufwirbelung)

-weniger Stickoxide

durch einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss

 

 

Tempo 30 ist leiser

-Rückgang des Verkehrslärms um 3 dB = wie Halbierung der Verkehrsstärke

- Verkehrslärm macht krank und einsam und führ zu Entwicklungsrückständen bei Kindern

 

 

Tempo 30 ist einfacher

- leichteres Queren und Einfahren von Straßen

- erlaubt ein besseres Miteinander von Autos, Radfahrer und Fußgänger

- es kommen mehr Autos/Stunde durch

- Abstände verringern sich, schmälere Fahrbahnen werden möglich

 

Tempo 30 ist klimaneutral

- Verbrauch sinkt um ca. 5%

 

 

Tempo 30 steigert die Attraktivität des Radverkehrs

 

 

TEMPO 30 IST EINE VERTRÄGLICHE ORTSGESCHWINDIGKEIT!

 

 

Ausführungen von Bernd Sluka

Landesvorsitzender des VCD vom 10.04.2017, Murnau

 

 Weitere Infos finden Sie auch in der Broschüre des Umweltbundesamtes "Wirkungen von Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen" auf der Homepage des Umweltbundesamtes

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