Liebe Mitglieder und Freunde der ÖDP

Ein in vieler Hinsicht sehr forderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die meisten sind persönlich stark eingebunden in Beruf / Familie / Ehrenamt.

Ein in vieler Hinsicht sehr forderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die meisten sind  persönlich stark eingebunden in Beruf / Familie / Ehrenamt.

Dazu kamen nun noch verschiedene politische Herausforderungen- auf allen Ebenen:

Für unseren ÖDP-Kreisverband war dies vorallem die Landtags- und Bezirkstagswahl im Herbst. Die Kandidatenwahlen dafür haben schon im Vorjahr stattgefunden. Zu Jahresbeginn 2018 bildeten wir zusammen mit den Kollegen des Garmischer Kreisverbands (die auch unserem Stimmkreis angehören) eine Arbeitsgruppe, um bei monatlichen Treffen verschiedene Aktivitäten für einen abwechslungsreichen Wahlkampf zu organisieren.

Doch dazu kamen -ungeplant- weitere Themen, die uns eingebunden haben:

Die Überlegung, einen Supermarkt in Oberhausen- auf der "grünen Wiese" am Ortseingang- ansiedeln zu lassen, wurde von den örlichen ÖDP-Mitgliedern kritisch begleitet. Sachliche Argumente und ein Hinterfragen zweifelhafter Aussagen trugen zur Bürgeraufklärung bei.

Letzten Endes lehnte in einer -von der Gemeinde ausgegebenen- schriftlichen Bürgerbefragung eine Mehrheit der Mitwirkenden die Ansiedlung des Supermarktes ab. Damit war dieses Thema beendet- und ein neues Themenfeld bereitet: wie schaut eine zukunftsfähige Ortsgestaltung aus? Auch dabei wird sich die örtliche ÖDP einbringen.

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Im Landkreis Starnberg gab es einen gravierenden Umbruch in den Reihen der ÖDP-Aktiven. Nicht zuletzt durch den  Tod des Tutzinger ÖDP-Bürgermeisters Rudolf Krug, lag die aktive Arbeit zuletzt fast darnieder. Zum Landtagswahlkampf unterstützten wir die ÖDP-Nachbarn:

Aus unseren Reihen stellten sich Anastasia Kühn als Landtagskandidatin und Markus Kunzendorf als Bezirkstagskandidat im Starnberger Stimmkreis zur Verfügung. Diese Kandidaturen brachten letztlich bei der Wahl einige tausend Stimmen für die ÖDP ein.

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Für uns alle überraschend kam im Frühjahr die Ankündgung des ÖDP-Landesvorstands, ein neues Volksbegehren zu starten.

Dabei waren wir parallel schon beim Volksbegehren gegen den Flächenfraß eingebunden (das leider an den hohen inhaltlichen Regularien für Volksbegehren gescheitert ist).

Letztlich überzeugte uns der Inhalt des neu vorgestellten VB "Rettet die Bienen- für den Erhalt der Artenvielfalt": Mit dem Mittel der direkten Demokratie können wir es schaffen, das bayerische Naturschutzgesetz zu verbessern, um das gravierende Artensterben einzudämmen!

Dafür setzen wir seit dem Frühjahr unsere persönlichen und finanziellen Ressourcen ein. Über den Sommer stemmten unsere fleißigen Mitwirkenden die unterschiedlichsten Aktivitäten. Viel Zeit, Geld und persönlichen Einsatz hat all dies gefordert. Erstmals werden auch die Sozialen Netzwerke als Medium genutzt- womit zusätzlich viele ÖDP-Interessierte erreicht werden.

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Bei der Landtagswahl war bayernweit unser Abschneiden enttäuschend- da gibt es nichts zu beschönigen.

Bei einem Treffen zur Wahlnachlese war die Meinung unsere Mitglieder eindeutig, dass es nicht am Wahlkampf und unseren Themen lag. Die politische "Großwetterlage" mit einer erstarkenden AfD und schwächelnden CSU und SPD hat viele Wähler zu den Grünen und Freien Wählern getrieben, die schon im Landtag vertreten waren.

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Die erfreulichen Auswirkungen unserer Aktivitäten:

- Rolf Beuting ist es gelungen in den Bezirkstag einzuziehen. Damit vertritt dort ein ÖDP-Politiker aus unserem Stimmkreis unsere Anliegen!

- Im Jahr 2018 kamen in unserem Kreisverband rd. 20 neue ÖDP-Mitglieder dazu -  großartig!

Ich bedanke mich hiermit ausdrücklich bei allen, die sich entschlossen haben "Gesicht zu zeigen" und mit dem Beitritt zur ÖDP unseren poitischen Einsatz zu verstärken.

- Seit diesem Jahr hat die ÖDP einen ersten Ortsverband im Landkreis: In Oberhausen initierte Markus Kunzendorf dessen Gründung und leitet den Ortsverband auch als Vorsitzender mit seinen Vorstandskollegen.

Euch vielen Dank für Euer Engagement!

Zu guter Letzt: Was unser Einsatz für das "Rettet die Bienen" -Volksbegehren erreicht hat, ist: bayernweit knapp 100.000 amtlich beglaubigte Unterschriften, die eine Zulassung des Volksbegehrens beantragten (25.000 wären nötig gewesen!).

Das bayerische Innenministerium hat im November dieser Forderung nachgegeben und mit großem Einsatz gehen wir nun in die zweite Phase des VB: während der gesetzlich vorgegebenen 2-wöchigen Eintragungsfrist, fast 1 Million bayerische Wahlberechtige zu mobilisieren, sich in ihrem jeweiligen Rathaus in die entsprechenden Listen einzutragen. Nur dann kommt es -voraussichtlich im Frühjahr 2019- zum Volksentscheid für eine Verbesserung des Naturschutzgesetzes zum Wohl der Artenvielfalt.

Die Eintragungsfrist ist vom 31.01. - 13.02.2019 - der Zeitraum bis Mitte Februar wird unsere Herkulesaufgabe werden.

Dazu kommt dann -hoffenlich- der Volksentscheid (+ außerdem die Europawahl im Mai, bei der es um die Erhaltung unseres Mandats geht!).

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Wir müssen nochmals alle unsere Kräfte und Ressourcen mobilisieren, damit das VB ein geschichtsträchtiger Erfolg werden kann.

Wenn Sie dabei aktiv mitwirken wollen, wenden Sie sich bitte per Mail an rosi.hutteroedp.de.

Aber auch finanzielle Beiträge sind wichtig, um unseren Einsatz effektiv zu machen.

Mit einer Spende an den ÖDP-Kreisverband (IBAN: DE20 7035 1030 0009 1644 43) reduzieren Sie gleichzeitig auch Ihre Einkommenssteuer um 50% des Spendenbetrags.

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Als Motivation für politische Aktivtäten empfehle ich Ihnen den Videobeitrag, den Sie im Anhang dieser Mail finden. Die 15-jährige Greta aus Schweden spricht darin in der Weltklimakonferenz in Katowice für ihre Generation und berührt damit genau die Kernthemen der ÖDP. Gretas Aussage führt deutlich vor, dass das Programm und die Ziele der ÖDP zukunftsweisend und wichtiger denn je sind.

Und deshalb lohnt es sich, sich für die ÖDP auch weiterhin einzusetzen -bitte halten Sie uns die Treue.

Vielen Dank an alle,  die sich in diesem bewegten Jahr so großartig engagierten!

Ich wünsche Ihnen für das Neue Jahr persönliches Wohlergehen, sowie Lust und Zuversicht auf eine lohnenswerte Zukunft!

Mit den allerbesten Grüßen

Agnes Edenhofer

-Kreisvorsitzende-


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