Leserbrief zur Stoa 169 in Polling

Leserbrief zum Artikel: „Wieder Diskussion um Kunstprojekt Stoa 169: Kein Friede in Sicht“ vom 29.07.2019 im Weilheimer Tagblatt. Verfasst von Markus Kunzendorf - stellvertretender Vorsitzender des ÖDP Kreisverbandes Weilheim-Schongau

Die Diskussion in Polling macht einmal mehr deutlich, dass Entscheidungen mit der Tragweite eines „globalen Kunstprojekt“ nicht hinter verschlossenen Türen getroffen werden dürfen. Es kommt auch der Verdacht auf, dass das Ausmaß des Projektes erst nach und nach eröffnet wird. Auf der letzten Veranstaltung in der Tiefenbachhalle war die Rede von 5 bis 10 Wanderparkplätze für die Besucher der Stoa 169. Für ein globales Kunstprojekt wohl kaum ausreichend! Eine weitere Versiegelung von Flächen scheint unausweichlich. Internationale Kunstfreunde werden kaum per Rad oder zu Fuß anreisen. Eine Veröffentlichung des städtebaulichen Vertrages würde Klarheit und einen gleichen Kenntnisstand für alle schaffen.

Viel befremdlicher ist jedoch die Tatsache, dass ein Projekt, das von der unteren Naturschutzbehörde abgelehnt wurde, trotzdem so genehmigt wird. In unserer Zeit sollte in allen Entscheidungen die Klima- und Umweltverträglichkeit oberste Priorität haben. Zumindest wäre ein Wechsel zum Baustoff und CO2-Speicher Holz eine vernünftige Alternative gewesen.

 

Markus Kunzendorf stellvertretender Vorsitzender vom ÖDP Kreisverband Weilheim-Schongau


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