TU München und ÖDP einig: Es brennt bei den Insekten

"Es ist Großalarm in Wald und Wiese, wenn Bayern weiter blühen soll!" Die Macherinnen des Bienen-Volksbegehrens , allen voran Agnes Becker, stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende in Bayern, sehen sich durch die "alarmierenden Befunde" der neuen Studie der Technischen Universität München (TUM) bestätigt. Die Exzellenz-Uni nennt den Insektenschwund in Wald und Wiese deutschlandweit "erheblich". In der letzten Dekade schrumpften Arten und Anzahl der Insekten. Die Bruchrechnung des Bienen-Einbruchs geht in Dritteln: Arten sind mittlerweile ein Drittel weniger zu finden. Und im Grasland zählt die TU zwei Drittel weniger Insekten in der Gesamt-Masse. Wenn zehn Jahre reichen, um gut zu sehen und zu hören, dass in Deutschlands Grünflächen das Summen immer eintöniger und die Diversität der Tierarten im Abnehmen begriffen ist, gehört gehandelt.

Mit dem erfolgreichen Volksbegehren "Rettet die Bienen" hat die Ökologisch Demokratische Partei Bayern (ÖDP) vorgelegt. Mit der Feder von 1,7 Millionen Bayern schrieb die ÖDP in Bayerns Rathäusern Geschichte und diktierte der Staatsregierung ins Stammbuch. "Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist Staatsziel, wie Artikel 141 der Bayerischen Verfassung klar formuliert", so Agnes Becker. Das neue bayerische Naturschutzgesetz sieht ein flächendeckendes Biotop-Netz vor, damit Insekten und andere ökologisch wichtige Arten sich verbreiten können. "Wegränder und Uferränder sind wichtige Überbrückungs-Hilfen für Bienen, Vögel und Schmetterlinge, die Distanzen überwinden sollen, um immer genügend diverse Partner für die Vermehrung zu finden. Je intensiver der Ackerbau, umso eher schaut es Mau aus mit dem Biotop-Verbund", so die ÖDP-Frau Becker. Ihre Forderungen sind klar: der vom Volksbegehren erreichte jährliche Naturschutz-Bericht der Landesregierung darf nicht nur den weiteren Rückgang dokumentieren.

Bayernweit sind Maßnahmen zu ergreifen, damit Bauern und Balkonbesitzer gemeinsam mit Gemeinden und Waldbesitzern und nicht zuletzt dem Land Bayern selbst den Insekten wieder eine attraktive und langfristig ökologisch gestaltete Heimat bieten. Die Pflanzzeit Herbst bietet sich an, hier einen Anfang zu machen.

Quelle:
www.br.de/nachrichten/wissen/neue-studie-liefert-weitere-belege-fuer-insektensterben,RgODFJQ


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