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Zu den Äußerungen des Bundespräsidenten pro Nord Stream 2

ÖDP: Erdgas-Pipeline nicht mit Nazi-Verbrechen begründbar

Die bayerische ÖDP es hält es für "unsinnig und geschichtsvergessen, die Fertigstellung der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 mit dem verbrecherischen Krieg der Nazis zu begründen". Die Empörung der ukrainischen Regierung über eine entsprechende Äußerung von Bundespräsident Steinmeier sei "verständlich", weil die Ukraine, die die Pipeline ablehnt, in der damaligen Sowjetarmee im Verhältnis zur Bevölkerung einen besonders hohen Blutzoll entrichten musste.

Die Pipeline sei nicht nur wegen der aktuellen Entwicklung in Russland zu stoppen. "Selbst wenn man die Meinung vertreten würde, dass bis zum Erreichen einer hundertprozentig erneuerbaren Energieversorgung für eine Übergangszeit Erdgas benötigt wird, ist die Pipeline hierfür nicht notwendig", erklärte ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek. "Wenn sich der Bundespräsident schon zu aktuellen energiepolitischen Fragen äußern möchte, könnte er mit einem klaren Bekenntnis zu 100% erneuerbare Energien eindeutig einen positiven Ruck für das ganze Land auslösen", so Mrasek.

Je weiter der Ausbau der erneuerbaren Energien voranschreite, umso mehr gehe nämlich auch der Gasanteil zurück. Außerdem könne fossiles Erdgas in Zukunft durch grünen Wasserstoff oder grünes Methan ersetzt werden.


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