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            <title>ÖDP Weilheim-Schongau: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-weilheim-schongau.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 08:41:12 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 12 Jul 2026 08:41:12 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:30:16 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau beim Landeshauptausschuss in Augsburg</title>
                        <link>https://www.oedp-weilheim-schongau.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-kreisverband-weilheim-schongau-beim-landeshau</link>
                        <description>Der ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau war beim Landeshauptausschuss der ÖDP in Augsburg durch die beiden Delegierten Agnes Edenhofer und Anne Marie Entfellner vertreten. Begleitet wurden sie von Anja Vukman, der frisch gewählten Ortsvorsitzenden der ÖDP Huglfing, die als Gast an der Veranstaltung teilnahm.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem die Zukunft einer gentechnikfreien Landwirtschaft. Gemeinsam mit zahlreichen ÖDP-Mitgliedern aus ganz Bayern machten die Teilnehmerinnen auf die Folgen der neuen EU-Regelungen zu den sogenannten Neuen Genomischen Techniken (NGT) aufmerksam.</p>
<p>Auf dem gemeinsamen Foto sind Anja Vukman, Agnes Edenhofer und Anne Marie Entfellner mit dem Banner <strong>„Ist Manfred Weber gesetzestreu?“</strong> zu sehen. Hintergrund ist die Kritik der ÖDP an der von der Europäischen Volkspartei (EVP), deren Vorsitzender Manfred Weber ist, unterstützten Lockerung der bisherigen Gentechnikvorschriften.</p>
<p>Aus Sicht der ÖDP werden dadurch zentrale Ziele des <strong>Bayerischen Naturschutzgesetzes</strong> geschwächt. Dieses wurde nach dem erfolgreichen Volksbegehren zur Artenvielfalt im Jahr 2019 deutlich verschärft und stärkt den Schutz von Artenvielfalt, Natur und einer nachhaltigen Landwirtschaft in Bayern.</p>
<p>„Das Bayerische Naturschutzgesetz ist Ausdruck eines klaren Bürgerwillens für mehr Natur- und Artenschutz. Wenn auf europäischer Ebene die bisherigen Regeln für neue Gentechnik gelockert werden, wird es für Bayern deutlich schwieriger, diese Ziele in der Praxis zu sichern“, erklärt Agnes Edenhofer.</p>
<p>Die neue EU-Verordnung gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Bayern kann sie deshalb nicht außer Kraft setzen oder den Anbau der meisten nach den neuen Regeln zugelassenen Pflanzen pauschal verbieten. Dennoch bestehen weiterhin Handlungsspielräume: So kann der Freistaat den ökologischen Landbau stärken, gentechnikfrei wirtschaftende Betriebe gezielt fördern, hohe Standards im Natur- und Artenschutz sichern und den Vollzug der gesetzlichen Regelungen konsequent gestalten. Aus Sicht der ÖDP müssen diese Möglichkeiten jetzt konsequent genutzt werden.</p>
<p>Die ÖDP fordert außerdem, dass auch neue gentechnische Verfahren einer transparenten Kennzeichnung, einer nachvollziehbaren Rückverfolgbarkeit und einer unabhängigen Risikoprüfung unterliegen. Nur so bleiben die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Existenzgrundlage gentechnikfrei wirtschaftender Landwirte dauerhaft erhalten.</p>
<p>Für den ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau steht deshalb fest: <strong>Bayern muss gentechnikfrei bleiben.</strong> Auch wenn die neue EU-Verordnung den Handlungsspielraum der Länder einschränkt, muss der Freistaat alle verbleibenden rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um das Bayerische Naturschutzgesetz mit Leben zu erfüllen und den Schutz von Natur, Artenvielfalt und einer nachhaltigen Landwirtschaft weiterhin konsequent umzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123479</guid>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:38:07 +0200</pubDate>
                        <title>„Leserbrief eines Mitglieds zum Ehegattensplitting“</title>
                        <link>https://www.oedp-weilheim-schongau.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/leserbrief-eines-mitglieds-zum-ehegattensplitting</link>
                        <description>Leserbrief zu „Ehe-Splitting: Prien offen“ vom 4./5./6. April von Irmi Staehler</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Frauen brauchen keine „Anreize“ um in Vollzeit berufstätig zu sein. Sie wissen sehr wohl, dass eine durchgängige Vollzeit-Erwerbstätigkeit ihnen – je nach Beruf – eine mehr oder weniger auskömmliche Rente beschert, wohingegen Teilzeit in die Armutsfalle führen kann. Allerdings gibt es tatsächlich Mütter und Väter, die Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen, anstatt sie tagtäglich 9 bis 11 Stunden lang (je nach Arbeitsweg) fremd betreuen zu lassen. Da bleibt nämlich nicht mehr viel Zeit fürs Familienleben übrig. Kinder in die Welt zu setzen und sie, wenn dies der Wunsch ist, selbst groß zu ziehen, ist eine gesellschaftlich unverzichtbare Leistung, die endlich entsprechend honoriert werden sollte.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Bisher ist es so, dass Doppelverdiener ohne Kinder (gewollt oder ungewollt) sich aktuell ein gutes Leben und fürs Alter eine gute Rente erwirtschaften können, und dazu noch Steuervorteile genießen. Eltern hingegen haben Mehrkosten im Alltag, Einkommenseinbußen während einer eventuellen „Familienpause“, und geringere Rentenansprüche im Alter. Dies ist gesamtgesellschaftlich gesehen höchst ungerecht.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Anstatt nun „Anreize“ zu schaffen, die der Wirtschaft dienen, sollte die Familienministerin sich lieber um die Bedürfnisse von Familien kümmern. Was diese brauchen, sind (neben qualitativ hochwertigen Betreuungsplätzen) flexible Arbeitszeit- und Rentenmodelle, und eine Steuergesetzgebung, die nicht Eheleute, sondern Lebensgemeinschaften mit Kindern deutlich stärker als bisher fördert und unterstützt. Dies käme vermutlich auch der Geburtenrate zugute, die aktuell mit 1,35 Kindern pro Frau den niedrigsten Stand seit 30 Jahren erreicht hat und nicht einmal die Reproduktion sichert, und damit auch nicht die Renten der nachfolgenden Generationen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Zeit für Kinder im Alltag darf kein Luxus sein! Kinder brauchen in den ersten drei Lebensjahren feste Bezugspersonen, um eine sichere Bindung und damit die Grundlage für Lernfähigkeit und soziale Kompetenz zu erwerben. Familien brauchen nicht nur Geld, sondern auch Zeit für die Partnerschaft und Zeit für die Kinder. Dies ist realistischerweise nicht mit zwei in Vollzeit berufstätigen Elternteilen machbar, sondern nur dann, wenn Eine/r von beiden oder beide in Teilzeit erwerbstätig sind, und dann  trotzdem noch genügend Geld für die Existenzsicherung vorhanden ist.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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