Gut Aufgestellt!

Der Peitinger Ortsverband der ÖDP lud am vergangenen 21. Dezember zur Aufstellungsversammlung im Gasthaus Keppeler ein. Geladen waren Mitglieder der ÖDP sowie Interessierte und Unterstützer.

Der Peitinger Ortsverband der ÖDP lud am vergangenen 21. Dezember zur Aufstellungsversammlung im Gasthaus Keppeler ein. Geladen waren Mitglieder der ÖDP sowie Interessierte und Unterstützer. Die Biologin Dr. Maiken Winter leitete die Versammlung und sprach zu Beginn von den Zielen der ÖDP welche sich von anderen Parteien insofern unterscheiden würden da diese sich nicht für eine „weiter so“ Industriepolitik mit grünem Anstrich engagiere  – Stichwort E-Mobilität – sondern um wirklich nachhaltige Konzepte, die sowohl den Verkehr wie auch Bauen und Leben beträfen. Priorität in Dr. Winters Augen hat an erster Stelle die sofortige Bekämpfung des Klimawandels welcher unter anderem durch zukünftig immens gesteigerten Energieverbrauch – Stichwort Digitalisierung – eine enorme Beschleunigung erfahren wird. Hier stehe die ÖDP als einzige Partei mahnend und aufklärend in der Öffentlichkeit.

Der Landratskandidat Markus Kunzendorf ergänzte die Ausführungen von Dr. Winter und betonte, dass die ÖDP ebenfalls als einzige Partei klar die Gemeinwohlökonomie im Parteiprogramm als Ziel aufführt, selbst wenn andere Parteien im aktuellen Kommunalkampf sich hierzu affin verhalten würden. Somit sei die ÖDP die einzige Partei welche diesen Passus der Bayrischen Verfassung in ihrem Parteiprogramm tragen würde – denn Gemeinwohlökonomie bedeute nicht jeden Cent für nötige Investitionen umzudrehen, sondern den sozialen und ökologischen Aspekten mehr Bedeutung zukommen zu lassen wovon letztlich jeder beteiligte Bürger profitieren würde.

Die Ortsvorsitzende Diana Nocker betonte die Notwendigkeit Nischen aufzubauen, welche alternative Modelle zum Vorbild hätten. Regionalität stärken, Genossenschaften fördern, Entschleunigung statt Beschleunigung und ungebremsten Verbrauch – dies decke sich auch mit dem ÖDP-Motto für den Kommunalkampf: „Runter vom Gas!“. Diese Ziele sieht der Peitinger Ortsverband als Ziel für seine Heimatgemeinde. Die Abstimmung für die Gemeinderatsliste erfolgte im Konsens aller Mitglieder:

Auf Platz eins der Gemeinderatsliste wurde Marion Gillinger gewählt, die Urenkelin des ehemaligen bayrischen Innenministers Karl Stützel. In dessen damalige Amtszeit fielen einige bedeutende Maßnahmen, darunter die Gemeindeordnung von 1927. Diese förderte den Ausbau der regionalen Selbstverwaltung mit einem neuen Kommunalwahlgesetz. Stützel bekämpfte entschieden die KPD und die NSDAP und verhängte sogar ein Redeverbot gegen Adolf Hitler, das erst im März 1927 aufgehoben wurde und bemühte sich um dessen Ausweisung.

Auf Platz zwei folgt ihr Benjamin Henschel, der Schriftführer des Ortsverbands. Laut Diana Nocker möchte die ÖDP ganz bewusst jungem Nachwuchs die Chance geben in die Gemeinderatsarbeit hinein zu wachsen. Platz drei belegt Diana Nocker, Ortsvorsitzende der ÖDP, vor Leonhard Wolf, Beisitzer des Vorstands. Platz fünf bis acht belegen Dipl.-Ing. Andreas Nocker, Key Market Manager für erneuerbare Energien, Dipl-Ing. Wilfried Zaremba, selbständiger Software Entwickler, Iris Bremmer-Traub, Lehrerin im kirchlichen Dienst und Walter Traub, Landmaschinenmechanikermeister.

Um bei den Gemeinderatswahlen antreten zu dürfen benötigt die Liste die Unterstützung der Bevölkerung: 180 wahlberechtigte Peitinger müssen vor Ort beim Einwohnermeldeamt vorstellig werden um ihre Unterschrift hierfür zu leisten. Hierzu bittet der ÖDP-Ortsverband um Hilfe! Wer sich für die Kandidaten und die Ziele der ÖDP interessiert und diese näher kennenlernen möchte ist herzlich willkommen zum Neujahrempfang der ÖDP im Café Zuckerl am 11. Januar um 10 Uhr. Jeder Interessierte ist zu einem Glas Sekt eingeladen um auf ein gutes Gelingen anzustoßen!


Die ÖDP Weilheim-Schongau verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen